Übersicht


Galerie

Unser Quarzwerk am Pfahl

Produktion:

Ab ca. Mitte März bis Mitte Dezember läuft in unserer Aufbereitungs-Anlage bei Arnetsried die Produktion. Wir stellen Quarzschrotten (20/100), Quarzsplitt (5/20), Quarzsand (0/4) und eine Vorabsiebung (0/30) her.

Außerdem haben wir Quarzfindlinge und Hammersteine in verschiedenen Größen und Farben ständig auf Lager – ideal als Ziersteine oder auch für Gartenmauern!

Der Pfahl - Wissenswertes aus der Region Bayerischer Wald

Unsere Abbauflächen liegen entlang des „Pfahls“, der sich von Linz bis nach Nabburg in der Oberpfalz erstreckt und größtenteils unter Naturschutz steht.

kurze Info darüber:

Der Pfahl ist ein 150 km langer Quarzfelsenzug, der sich in erster Linie durch den nordöstlichen Bayerischen Wald zieht. Er beginnt in Nordwesten in der Oberpfalz, führt südöstlich bis nach Passau und zieht sich durch das oberösterreichische Mühlviertel. Der aus hellem Quarz bestehende Pfahl entstand vor etwa 300 Millionen Jahren in einem sich mit Kieselsäure füllenden Riss. Er tritt nur an manchen Stellen an die Oberfläche, ragt dort aber bis zu 30 m in die Höhe. In Weißenstein bei Regen erreicht er mit knapp über 750 m über dem Meeresspiegel seinen höchsten Punkt.. Bis auf wenige Ausnahmen ist der Pfahl als durchgehende geologische Formation erhalten. Seiner Festigkeit wegen wurde er als Schotter für Straßen abgebaut. Quarz hat zur Entstehung der Glashütten im Bayerischen Wald beigetragen.

Entstehung:

Als die große Störung aufbrach, konnten mineralreiche Flüssigkeiten in diese Schwächezone eindringen. Quarz wurde aus dem umgebenden Gestein von heißen, wässrigen Lösungen herausgelöst, abtransportiert und in den steilstehenden Klüften der Störungszone abgesetzt. Das geschah in einer Tiefe von bis zu 6 Kilometern. Im Laufe von Jahrmillionen widerstand der harte Quarz der Verwitterung, es entstand die markante bis zu 120 Meter breite und 30 Meter hohe Felsmauer. Die umgebenden weicheren 'Pfahlschiefer' wurden ebenso wie das übrige Gestein abgetragen

Verwendung:

In früheren Zeiten wurde er an vielen Stellen als Rohstoff abgebaut. Meist verwendete man ihn als Schottermaterial für den Straßenbau. Nur stellenweise waren die Quarzpartien – wie zum Beispiel bei der Burgruine Weißenstein in der Nähe von Regen – so rein, dass sie sich zur Glasherstellung eigneten. Bis 1992 war auch der bis 50 Meter tiefe Quarzbruch bei Viechtach in Betrieb. Das Material wurde zu hochwertigen Schottern und Edelsplitten verarbeitet, aber auch zu Reinst–Silizium und Siliziumlegierungen für die Microchip– und Solarzellenherstellung.